Es handelt sich um vier knapp handtellergroße, mit der Signatur des Künstlers versehene Silberplatten mit gravierten Darstellungen aus dem Leben des Bernhard von Clairvaux. Graf hatte sie 1519 im Auftrag des Zisterzienserklosters St. Urban im Kanton Luzern geschaffen. Ursprünglich gehörten insgesamt acht solcher Platten zum Sockelschmuck eines Büstenreliquiars des heiligen Bernhard, das nach der Aufhebung des Klosters 1848 in Einzelteile zerlegt und in den Kunsthandel gebracht worden war. Vier der Platten waren schon Ende des 19. Jahrhunderts ins Schweizerische Landesmuseum zurückgelangt. Die anderen vier Stücke konnten jetzt aus englischem Privatbesitz erworben werden. Künftig sind sechs der Platten in Zürich und zwei in Basel zu sehen.





