Die Ausstellung dokumentiert die lange Tradition der schlesischen Luftfahrt und richtet gleichzeitig den Blick auf die globale Geschichte des Flugwesens. Beginnend mit dem menschlichen Traum vom Fliegen über Ballone, Zeppeline und Gleitflugapparate bis hin zu den modernen Verkehrsmaschinen erfährt der Besucher viel Interessantes über die Historie der Luftfahrt von den Ursprüngen bis in die Gegenwart. Rund um die Thematik des Fliegens werden sowohl Flugpioniere, Flugtage und Flughäfen beleuchtet als auch die Vielseitigkeit des Luftraums als Schauplatz für Krieg, Sport oder Transport.
Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählen ein großformatiges Modell eines Lilienthal-Gleiters, das erfolgreiche Segelflugzeug Grunau-Baby oder das „Pou du Ciel“, ein kleines französisches Motorflugzeug mit zwei hintereinander liegenden Tragflächen. Fotografien aus der Luft zeigen schlesische Landschaften und Städte in den 1920er- und 1930er-Jahren, ein Flugsimulator lädt den Besucher ein, sein Können als Pilot zu testen und Stationen mit bisher unveröffentlichtem Tonmaterial machen die einem Flugplatz nachempfundene Ausstellung mit allen Sinnen erlebbar.
Die Leihgaben stammen unter anderem aus dem Otto-Lilienthal-Museum in Anklam, aus dem Luftfahrtmuseum in Krakau oder aus dem Deutschen Rundfunkarchiv (DRA). Im Rahmen der Ausstellung wird 2010 das Buch „Adler über Schlesien. Aus der Geschichte der Luftfahrt in Schlesien“ von Klaus Christian Kasper erscheinen. Viele historische Bilder lassen den Leser die umfassende Entwicklung des schlesischen Flugwesen von den Anfängen bis 1945 nachempfinden.





