Dafür erhofften sich die „Hüte“ – so benannt nach der für Adlige und Offiziere typischen dreieckigen Kopfbedeckung – die Unterstützung Frankreichs. Frankreich war durchaus daran gelegen, Schweden wieder zu einem Gegengewicht zu Russland zu machen. Auch hoffte man, Russland davon abhalten zu können, im Siebenjährigen Krieg dem verbündeten Österreich zu Hilfe zu eilen, wenn es in einem Krieg mit Schweden gebunden wäre. Am
8. August 1741 erfolgte prompt die Kriegserklärung Schwedens an Russland.
Das Unternehmen geriet zum Fiasko für Schweden und die Hutpartei: Schlecht vorbereitet war die schwedische Armee dem russischen Heer unter Feldmarschall Peter von Lacy nicht gewachsen und musste bereits 1742 kapitulieren. Statt Land im Baltikum zurückzuerobern, verlor Schweden Gebiete in Finnland. Außerdem gewannen die russlandfreundlichen, auf Wirtschaftspolitik und Friedenswahrung bedachten „Mützen“ an Boden.
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