Dem im Zweiten Weltkrieg verwundeten Hutmacher Gottfried Schätz aus Tegernsee ermöglichte seine sogenannte Sauerbruch-Unterarmprothese auch nach 1945 dem erlernten Beruf nachzugehen, die väterliche Werkstatt zu übernehmen und diese bis ins hohe Alter weiter zu führen. Insgesamt kamen rund 50.000 deutsche Männer armamputiert aus dem Krieg zurück.
Gleichzeitig erzählt seine Holzhand die Geschichte des Chirurgen Ferdinand Sauerbruch. Ihm gelang es bereits während des Ersten Weltkrieges, einen Kunstarm zu entwickeln, der eine direkte funktionelle Verbindung zwischen Körper und Prothese herstellte. Bereits die zahllosen Kriegsversehrten dieses Krieges hatten von der medizintechnischen Neuerung profitiert. Das Thema “Medizin im Krieg” wird auch im aktuellen DAMALS 3/2014 “Alptraum Erster Weltkrieg 1914-1918” aufgegriffen: http://www.damals.de/de/13/Titelthema.html





