Der merkwürdige Fundort erklärt sich aus den Evakuierungswirren des Zweiten Weltkriegs. Den Großteil der Handschriften und Inkunabeln der Stadtbibliothek hatte man bei Beginn des Luftkrieges in Schloss Mitwitz untergebracht, ein kleinerer Teil, unter anderem auch die 23 abessinischen Handschriften Rüppells, gelangte in Thüringer Depots. Nach Kriegsende wollte man die kostbaren Schriften ebenfalls nach Mitwitz bringen, doch fiel damals eine Kiste mit sieben der abessinischen Handschriften unbemerkt auf der Straße zwischen Mitwitz und Coburg vom Wagen. Zwei Schriften tauchten später wieder auf.





