Die Ausstellung zeigt spektakuläre Funde aus einem alamannisch-fränkischen Gräberfeld von Hessigheim bei Ludwigsburg. Die Ausstellung wurde vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart zusammengestellt. Mit dem Reliquienkästchen in Form einer Kirche konnte dort ein sensationeller Fund gemacht werden: Kein ähnliches Exemplar ist bisher in Deutschland gefunden worden, nur in St. Petersburg gibt es ein vergleichbares Exemplar, das wohl aus Italien stammt.
Daneben sind in der Ausstellung rund 100 weitere der gut 5.000 Einzelfunde aus der Flur Muckenloch ausgestellt. Von dort stammt auch ein eiserner Klappstuhl, das Statussymbol einer sehr reichen Frau. Ein Holzeimer mit Bronzeverzierung und Eisenringen, die die hölzernen Dauben zusammenhielten, zeigt die Fertigkeit der damaligen Böttcher und ist ein weiteres bemerkenswertes Stück in der Ausstellung. Die 2006 begonnenen Ausgrabungen in Hessigheim am Neckar wurden Ende 2007 abgeschlossen. Im Anschluss daran erfolgte eine aufwändige Restaurierung und Konservierung wesentlicher Stücke durch die Fachleute.





