Schwache Bodenverfärbungen hatten die Metalldetektoren auf die Spur gebracht, dann kamen mehrere Goldobjekte zum Vorschein. Den ganzen Fundbereich barg man schließlich en bloc. Dreidimensionale Bilder eines Computertomographen ließen die genaue Anordnung der insgesamt 117 Objekte erkennen, die in einen Beutel aus Fell oder Tuch eingeschlagen waren.
Im Einzelnen wurden Armringe, Spiralen aller Form und Größe sowie eine Fibel gefunden. Die jüngsten Stücke datieren auf das Ende des 14. Jahrhunderts v. Chr. Wahrscheinlich stammt das Gold aus Zentralasien. Beobachten lässt sich eine innovative Herstellungsweise: Die Drähte, aus denen die Goldobjekte bestehen, sind wohl gezogen und nicht, wie in der Bronzezeit sonst üblich, gehämmert worden. Handelte es sich bei dem Fund um ein Händlerversteck oder eine Weihegabe? Noch können die Forscher dies nicht beantworten. 2013 soll der Goldschatz in Hannover ausgestellt werden.





