Offiziell klagte Philipp die Templer der Gotteslästerung, des Götzendienstes und obszöner Riten an. Unter dem Druck Philipps ordnete der in Avignon residierende Papst Clemens V. schließlich die Gefangennahme aller Templer an, forderte aber, diese einem päpstlichen Gericht zuzuführen. Der Papst ließ zu, dass einzelne Würdenträger des Ordens, unter ihnen der letzte Großmeister Jacques de Molay, von Inquisitoren verhört und schließlich auch verurteilt wurden. Auf dem Konzil von Vienne hob Clemens V. im Jahr 1312 den Templerorden vollständig auf. Hatte Philipp IV. gehofft, im Besitz der reichen Güter des Ordens bleiben zu können, wurde er enttäuscht. Der Papst übertrug allen Besitz der Templer dem Johanniterorden.





