Die Ausstellung lässt wichtige Stationen der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung seit 1945 Revue passieren: der schwierige Neubeginn nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung, bleierne Jahre der Stagnation und der verschärften politischen Repression, Phasen des „Tauwetters“ und Wellen der Modernisierung.
Schon in den 1970er Jahren zeichnete sich eine neue Entwicklung ab. Schlesien profitierte in besonderem Maße von den Wirtschaftsreformen der Ära Gierek. Zugleich wuchs die Distanz zwischen dem kommunistischen Staat und einer immer selbstbewussteren Gesellschaft mit ihren örtlich und regional fest verankerten oppositionellen Milieus.
Seit 1989 hat Schlesien eine stürmische Entwicklung durchlaufen. Heute gehört es zu den wohlhabendsten und am besten entwickelten Regionen in Polen. Seine geographische Lage, seine Wirtschaftskraft und sein dynamisches Kulturleben sichern ihm eine wichtige Rolle im neuen Europa.





