Bei dem Attentäter handelte es sich um Ferdinand Cohen-Blind, einen Adoptivsohn des 1848er-Revolutionärs Karl Blind. Der 22-Jährige hatte durch die Tat Preußens Vorherrschaft in Deutschland brechen und einen „Bruderkrieg“ mit Österreich verhindern wollen. Cohen-Blind sollte nicht mehr erfahren, wie seine Befürchtung einige Wochen später durch die Schlacht bei Königgrätz Wirklichkeit wurde. Er nahm sich am 8. Mai 1866 im Gefängnis das Leben. Das Attentat





