Kurz nach seiner Ankunft in Lambaréné im April 1913 begann Albert Schweitzer sogleich, ein Krankenhaus aufzubauen. Da die Kranken oft von ihren Familien begleitet wurden, entwickelte sich das Spital mit der Zeit zu einem großen Krankendorf. Der Erste Weltkrieg unterbrach die Aufbauarbeit: 1917 musste Schweitzer das französische Kolonialgebiet verlassen und kam in ein Internierungslager in der Provence. Erst 1924 konnte er seine ärztliche Tätigkeit in Afrika fortsetzen. Schweitzer blieb ganze 35 Jahre in Afrika. Kamen in den Anfangsjahren täglich 30 Kranke, die von ihm und von seiner Ehefrau Helene versorgt wurden, so hatte sich die Zahl in seinem Todesjahr 1965 verzehnfacht. 1952 wurde Schweitzer der Friedensnobelpreis verliehen.





