Tourismus ist keine ausschließlich moderne Erscheinung. Natürlich gab es in der griechisch-römischen Antike noch keinen Massentourismus. Doch war das Reiseaufkommen zu Land und zu Wasser, insbesondere in der römischen Kaiserzeit, so hoch wie nie zuvor und über ein Jahrtausend danach nicht mehr. Zwar war die reine Vergnügungsreise selten. Doch wer eine Reise unternahm, nutzte sie häufig auch zum „Sightseeing“, und dieses Reiseverhalten hatte vielfältige Auswirkungen auf die besuchte Region.
Eine besondere touristische Bedeutung erlangten Kleinasien und die vorgelagerten Inseln. Die Autorin hat für ausgewählte Fallbeispiele zahlreiche Quellen zusammengetragen, systematisiert und ausgewertet, um erstmals die Gründe zu untersuchen, weshalb sich ein Ort in der Antike zu einem touristischen Ziel von überregionaler Bedeutung entwickelte, ein anderer hingegen nicht. …
Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 06/2014.
Dr. Nicola Zwingmann





