Im Zentrum der Sonderausstellung stehen kunsthandwerklich hochwertige Silberobjekte, die im 16. bis 18. Jahrhundert entstanden sind. Die Sammlung der KODE Kunstmuseen in Bergen wird zum ersten Mal außerhalb Norwegens gezeigt. Die Exponate stammen aus einer Zeit, in der das Silber noch die Weltwirtschaft beherrschte.
Die Ausstellung in Lübeck folgt der Spur des Edelmetalls von seiner Herkunft in den Minen Südamerikas bis nach Bergen, in eines der vier ehemaligen Kontore der Hanse. Durch den intensiven Handel mit der Iberischen Halbinsel war Bergen reich an Silber. Goldschmiede verwandelten es in wahre Meisterwerke. Charakteristische Muster auf Kronen, Bechern und Tafelsilber lassen die verschiedenen Epochen der Entstehung erkennen. Unter den Goldschmieden in der norwegischen Hafenstadt befanden sich auch viele Deutsche, die sich hier niedergelassen hatten.
Die Ausstellung ist noch bis zum 26. Februar 2017 zu besichtigen.





