Die Ausstellung, die noch bis 29. September zu sehen ist, setzt acht historische Wanderberufe, wie Scherenschleifer, Schausteller und Eismacher in Szene und stellt ihnen sieben aktuelle Berufsfelder, wie Bauarbeiter, Spargelstecher und Pflegekräfte gegenüber. Auf individueller Seite stehen die Beweggründe zum Aufbruch und die Folgen für Migranten und Angehörige im Mittelpunkt, der gesellschaftliche Fokus liegt auf Problemen bei der Integration, wirtschaftlichen Veränderungen und die zunehmenden Globalisierung der Arbeit.
Das Spektrum der Exponate reicht von historischen Schleiferkarren aus dem 19. Jahrhundert über das funktionsfähige Spielkarussell eines Schaustellers bis zu einem Eiswagen aus dem Jahre 1903. Wie die Protagonisten ist auch die Ausstellung ein Wanderarbeiter: Nach dem Ziegeleimuseum Lage (Sprikernheide 77, 32791 Lage, Tel: 05232-94900) wird sie in den LWL-Industriemuseen Glashütte Gernheim in Petershagen und Zeche Hannover in Bochum zu sehen sein.





