Die spanische Bevölkerung sah sich einer Preissteigerung und Wirtschaftsflaute ausgesetzt. In den Spanischen Niederlanden kam es im Folgejahr zu schweren Ausschreitungen durch spanische Truppen, die aufgrund des Staatsbankrotts schon monatelang vergeblich auf ihren Sold hatten warten müssen. Die „spanische Furie“, mit der sie sich nun mit Gewalt und durch Plünderung beschafften, was ihnen ihrer Meinung nach zustand, traf insbesondere die blühende Handelsstadt Antwerpen, in der die Söldner tagelang wüteten. Spanien konnte sich letztlich noch einmal von der Staatspleite erholen, blieb aber von Krediten und Edelmetallen abhängig. Schon 1596 wartete der nächste Bankrott.





