Die präsentierten Funde zeugen von großem Reichtum, aber auch von tragischen Schicksalen, persönlichen Unglücksfällen, Krieg und politischer oder religiöser Verfolgung. Ebenso vielfältig wie die Ursprungs- sind die Auffindungsgeschichten der ausgestellten Fundstücke. Mal war deren Wiederentdeckung das Ergebnis gezielter Spurensuche, dann wieder war Vater Zufall der Hauptverantwortliche. Dabei war der erste Umgang mit den Entdeckungen häufig alles andere als fachgerecht: Als ein Bagger im Dezember 1961 den Silberschatz von Kaiseraugst aus dem Erdreich beförderte, landete ein großer Teil davon erst einmal in den Kellern von Anwohnern und Passanten. Und als französische Bauarbeiter 1883 bei der Ausbesserung von Hochwasserschäden auf einen keltischen Goldschatz stießen, verkauften sie zahlreiche Stücke direkt an Museen – andere wiederum ließen sie einschmelzen.





