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Spektakuläre Schatzfunde und ihre Geschichten

Spektakuläre Schatzfunde und ihre Geschichten

Der angehende Kantonsarchäologe Jürg Ewald (links) bringt die zuvor von einer Wirtin verwahrten Tablette aus dem Kaiseraugster Silberschatz ins Museum (Foto vom 21. Februar 1962). Archiv Augusta Raurica, Rudolf Laur-Belart

Keltischer Goldschmuck, im Wald vergrabene Kirchenglocken, im Rhein versenktes Diebesgut: Das Historische Museum Basel begibt sich in einer Ausstellung auf die Spuren der spektakulärsten Schatzfunde aus der Region. Die Schau mit dem Titel „Schatzfunde. Versteckt, verschollen, entdeckt“ ist noch bis zum 28. Juni 2026 in der Barfüsserkirche zu sehen und spannt den Bogen von der Bronzezeit bis in die Gegenwart.
Autor
DAMALS-Redaktion
25. März 2026
Lesezeit
1 Minute

Die präsentierten Funde zeugen von großem Reichtum, aber auch von tragischen Schicksalen, persönlichen Unglücksfällen, Krieg und politischer oder religiöser Verfolgung. Ebenso vielfältig wie die Ursprungs- sind die Auffindungsgeschichten der ausgestellten Fundstücke. Mal war deren Wiederentdeckung das Ergebnis gezielter Spurensuche, dann wieder war Vater Zufall der Hauptverantwortliche. Dabei war der erste Umgang mit den Entdeckungen häufig alles andere als fachgerecht: Als ein Bagger im Dezember 1961 den Silberschatz von Kaiseraugst aus dem Erdreich beförderte, landete ein großer Teil davon erst einmal in den Kellern von Anwohnern und Passanten. Und als französische Bauarbeiter 1883 bei der Ausbesserung von Hochwasserschäden auf einen keltischen Goldschatz stießen, verkauften sie zahlreiche Stücke direkt an Museen – andere wiederum ließen sie einschmelzen.

Mehr Infos zur Ausstellung in Basel

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