Ein zentrales Thema der Schau ist auch der Wandel des öffentlichen Raumes in dem gespielt wurde. Während Kinder lange Zeit verschiedene Freiräume der Stadt nutzten, um ihren Reifen-, Ball- und Hüpfspielen nachzugehen, entstanden ab den 1860er Jahren eigene Spielplätze. Die Motorisierung der Gesellschaft vertrieb das Spiel endgültig von der Straße.
Auch die dunklen Seiten des Spiels werden im Wiener Museum offenbart. Das „Constitutions-Tarock“ aus dem Jahr 1848, Kriegsquartette oder NS-Propagandaspiele lenken den Blick der Zuschauer auf das Spiel als Instrument politischer Propaganda. Das Automatenspiel mit seinem enormen Suchtpotential führt den Besucher an die sozialen Probleme der Gegenwart heran.





