Im Mittelpunkt der vom Zentrum deutsche Sportgeschichte (ZdS), der Künstlerin Laura Soria und der Ausstellungsagentur exhibeo konzipierten dreisprachigen Ausstellung (deutsch/englisch/spanisch) stehen insgesamt 15 ausgewählte Sportlerpersönlichkeiten, deren Fluchtschicksale auf außergewöhnliche Art und Weise in Szene gesetzt werden. Die in der Videokunst der mexikanischen Künstlerin Laura Soria festgehaltenen Gesichter und Körper erwachen zum Leben, ihre Stimmen erzählen, enthüllen, gestehen und vertrauen an. Persönliche Erinnerungsstücke, Dokumente und Fotos zum geteilten Leben der Protagonisten in Ost und West runden die Ausstellung ab und bieten den Besuchern Hintergrundinformationen zu Flucht, staatlicher Repression und dem Neuanfang im Westen.
Die von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geförderte und gemeinsam mit dem Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. präsentierte Ausstellung widmet sich anlässlich des 50. Jahrestags des Mauerbaus erstmals dem ebenso spannenden wie komplexen Thema „Republikflucht“ im Sport.





