Mehr als 1100 Exponate erwarten die Besucher, die so manche sportlichen Höhepunkte nacherleben können. Viele mögen sich noch erinnern an das legendäre Tor von Jürgen Sparwasser zum 1: 0-Sieg der DDR gegen die bundesrepublikanische Mannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft 1974 oder an die Olympischen Spiele in München 1972 mit dem denkbar knappen Zieleinlauf von Heide Rosendahl und Renate Stecher bei der 4-mal-100-Meter-Staffel.
Die Ausstellung fragt nach der Entwicklung der Sportförderung in den beiden deutschen Staaten im Rahmen ihrer jeweiligen Selbstdarstellung. Die Schwimmflossen von Axel Mitbauer, mit denen der DDR-Schwimmer 1969 durch die Ostsee in die Freiheit schwamm, verdeutlichen die Zwänge, unter denen DDR-Sportler standen. Auch das Doping-Problem wird thematisiert. Ein Ausblick auf die wieder gemeinsame Sportgeschichte seit 1990 zeigt neue Möglichkeiten, aber auch fortbestehende Konflikte.





