Die Exponate zeigen verschiedene Wege der Verständigung auf: So konnten professionelle Dolmetscher beschäftigt werden, aber man griff auch zu Sprachbüchern, Lexika und Grammatiken. Reiseführer gaben Hinweise auf die Landessprache, wie Bernhard Walthers „Reiß auß Teutschland“ aus dem Jahr 1609, die wichtige arabische Wendungen bringt. Eine Einführung ins Hebräische publizierte Bernhard von Breydenbach 1505; hier konnte sich der Pilger zum Heiligen Grab kundig machen. Und ein englisch-deutscher Sprachführer von 1706 fragt: „Wie gefällt euch das englische Frauenzimmer? (How do you like our ladies?)“.





