Vor allem diese Aufnahmen, die erst kürzlich wiederaufgefunden und übersetzt worden sind, stehen im Zentrum einer Ausstellung im Akzisehaus in Osnabrück, der Dependance des Kulturhistorischen Museums. Die Schau mit dem Titel „What we see – Bilder, Stimmen, Repräsentationen“ bietet noch bis zum 12. Februar 2012 eine kritische Aufarbeitung dieses kolonialistischen Projekts. Dabei wird bewusst auf eine Nachbildung des „Körperarchivs“ von Lichtenecker verzichtet; stattdessen können nun endlich die damals so entwürdigend Behandelten ihre Stimme erheben.





