Schon mehrere hunderttausend Menschen waren in Deutschland während des Hungerwinters 1946/47 durch Erfrieren oder Verhungern gestorben. Und auch danach hatte sich die Lage kaum verbessert. Zwar stiegen die Temperaturen, doch gingen die Vorräte aus der Vorjahresernte zu Ende. Etwas Abhilfe schufen zusätzliche Getreidelieferungen durch die USA und die berühmten „CARE“-Pakete, doch die Lebensmittelversorgung blieb schwierig, bis die Währungsreform 1948 und der Marshall-Plan das Warenangebot zumindest in den drei westlichen Besatzungszonen wieder spürbar verbesserten.





