Die Ausstellung blickt hinter die Kulissen der Märchen und reiht an ihren Erzählfäden Königsroben, Ballkleider, Leinenhemden, Tabakbeutel, Spinnräder, Garnrollen, Minitheaterkulissen, Märchensammelbilder und zahlreiche andere Exponate auf. Sie alle beleuchten die textilen Verflechtungen der Märchen und ihren geschichtlichen Hintergrund.
An den Mitmachstationen werden die Märchen mit allen Sinnen erfahrbar: Große und kleine Besucher können in Märchenkostüme schlüpfen, selbst einmal Hand ans Spinnrad legen oder die eigenen “Heldenkräfte” erproben.
Wer die Märchen in Ruhe auf sich wirken lassen will, kann es sich an den Hörstationen der Ausstellung bequem machen. Hier sind alle dargestellten Märchen per Kopfhörer abrufbar. Eine Leseecke lädt zum Schmökern ein, ein anderer Bereich zum Malen, Puzzeln und Spielen. In der Krabbelecke kommen auch die Kleinsten auf ihre Kosten.
Ein besonderer Höhepunkt der Ausstellung sind die ausdrucksvollen Zeichnungen der Illustratorin Henrike Robert zum Märchen vom “Rumpelstilzchen” sowie die märchenhaften Arbeiten ganz junger Künstler aus mehreren Grundschulen und Kindergärten der Umgebung.
Darüber hinaus gibt es während der gesamten Ausstellungszeit reizvolle Angebote für Familien und Kinder, wie die Familien-Märchentour, Märchenabende oder Filmvorführungen. Auf Kindergartengruppen und Schulklassen wartet ebenfalls eine spannende und unterhaltsame Erkundungstour durch die Ausstellung. Dabei erfahren die Kinder, wie schwierig es ist, selbst einen Faden zu spinnen – auch dann, wenn er nicht aus Gold ist. In den Sommerferien gibt es im Rahmen der Ausstellung Werkstätten für Kinder, Eltern und Großeltern. Wer außerdem Lust hat, seinen Kindergeburtstag in diesem Jahr unter das Motto “Märchen” zu stellen, darf aus dem Angebot zur Ausstellung wählen und im Alten Baumwoll-Lager feiern.





