Sie ist eine der neuen „Stromautobahnen“, die der Energiewende dienen sollen: Die Gleichstromverbindung SuedOstLink wird Strom aus dem nordöstlichen Deutschland bis nach Bayern bringen. Die weitestgehend als Erdkabel geplante Trasse wird auf dem Gebiet Sachsen-Anhalts dabei auf einer Länge von 170 Kilometern durch landwirtschaftlich genutzte Areale mit besten Böden führen. Da solche Flächen in der Vergangenheit Menschen stark angezogen haben, liegt nahe, dass alte Siedlungsspuren im Untergrund des Verlaufs der Leitung schlummern könnten. Deshalb führt das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA) momentan bauvorbereitend archäologische Untersuchungen auf der Strecke durch.





