In dieser aufgeheizten Situation rief Emmeline Pankhurst dazu auf, gezielt öffentliches Eigentum anzugreifen. Steine flogen in Fensterscheiben von Ministerien, Banken und Postämtern, Säure ätzte in die Rasenflächen von Golfplätzen das Motto „Votes for Women“. Am 19. Februar 1913 eskalierte die Gewalt aufs Neue. Emily Wilding Davison zündete eine Bombe in Walton-on-Hill, dem Wochenendhaus des britischen Schatzmeisters Lloyd George. Zu Schaden kam niemand. Emmeline Pankhurst, die sich öffentlich zu dem Anschlag bekannte, wurde inhaftiert; ihre Anhängerinnen suchten sie mit Gewalt zu befreien. Der Erste Weltkrieg bereitete den Protestaktionen ein vorläufiges Ende, denn die Suffragetten unterstützten die Regierung und ihre Kriegspolitik vorbehaltlos. Erst 1928 wurde ihnen das uneingeschränkte Wahlrecht zugestanden.





