Das Denkmal, ein riesiger oktogonaler Zentralbau mit 20 Meter hohen Türmen und emporragendem Kreuz, sollte an die von Hindenburg an dieser Stelle gewonnene „Tannenberg-Schlacht“ von 1914 gegen Russland erinnern, die den Hindenburg-Mythos begründet hatte. In der Weite der ostpreußischen Ebene sollte der Bau ein Bollwerk gegen die drohende „Slawenflut“ symbolisieren. Die Gedenkstätte wurde schnell zum Nationaldenkmal, zu dem konservative Kreise regelrechte Wallfahrten unternahmen. In der NS-Zeit wurde das „Reichsehrenmal“ zur Grabstätte Hindenburgs. Bezeichnend auch sein Ende: Beim Vormarsch der Roten Armee wurde es 1945 durch die Wehrmacht gesprengt.





