Der römische Feldherr und die Königin von Ägypten – ein Traumpaar der Antike? Eher sieht es so aus, als sei die Liebe eine recht einseitige Angelegenheit gewesen. Machtinteressen spielten dagegen auf beiden Seiten eine wichtige Rolle.
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Als Kleopatra zur Welt kam, war der im Jahr 100 v. Chr. geborene Caesar bereits 31 Jahre alt. Als sich die beiden zum ersten Mal trafen, war der Römer 52, die Königin vom Nil 21. Caesar hatte also, was die bis dahin absolvierte Lebensspanne betraf, gegenüber Kleopatra einen großen Vorsprung, den er privat und beruflich intensiv genutzt hatte.
Ehrgeiz und Machtwillen waren von Anfang an bestimmende Motive von Caesars Handeln. Die Zeiten waren stürmisch, die Republik befand sich in einer tiefen Krise. Von Haus aus Patrizier, mischte Caesar in den Auseinandersetzungen der herrschenden Aristokraten aktiv mit und geriet dabei in das Fahrwasser jener zeitgenössisch als Popularen bezeichneten Politiker, die gegenüber den alten Eliten, den Optimaten, auf Konfrontationskurs gingen. Jedoch achtete der aufstrebende Caesar zunächst darauf, sich an die Regeln zu halten, und absolvierte die normale Ämterlaufbahn.
In den Kreisen römischer Senatoren war es üblich, eher aus politischen als aus persönlichen Gründen zu heiraten. Die Kategorie „Liebe“ spielte in der Regel keine Rolle. Offenbar war dies auch bei Caesars Ehen der Fall. Schon bei der Kurzzeitverlobten Cossutia wird in auffälliger Weise deren Reichtum betont. Cornelia, die erste Gattin, die er als 16-Jähriger heiratete, war die Tochter Cinnas, eines der Protagonisten der Popularen. Als Cinnas Gegenspieler, der Diktator Sulla, ihn aufforderte, sich von Cornelia zu trennen, hielt Caesar jedoch immerhin zu seiner Frau.
Und geradezu herzergreifend war der öffentliche Auftritt bei der Trauerfeier für seine früh verstorbene Gattin: „Durch seinen leidenschaftlichen Schmerz“, sagt sein antiker Biograph Plutarch, „eroberte er die Herzen der Menge, die nun den zartfühlenden, tief empfindenden Mann in ihm liebte“. So pathetisch war Caesar sonst nie, und es liegt daher der Verdacht nahe, dass er hier eine perfekte Inszenierung an den Tag legte, mit dem Ziel, seine Popularität beim Volk zu steigern, das öffentlich zur Schau gestellte Emotionen zu schätzen wusste.
Caesars zweite Frau Pompeia, die er 67 v. Chr. heiratete, war wohlhabend und zudem die Enkelin Sullas, was dieser Heirat ebenfalls eine politische Note gab. Dass Caesar nicht in unverbrüchlicher Liebe an seiner Gattin hing, beweist der Umstand, dass er sich wegen eines Skandals, für den sie nicht verantwortlich war, ohne Umschweife von ihr scheiden ließ. Auf Caesars Gattin, ließ er – wohl wieder mit Blick auf sein elitäres Umfeld – verlauten, dürfe nicht der Schatten eines Zweifels fallen.
Caesar ist als notorischer Frauenheld bekannt
Ausschweifungen, so sagt sein Biograph Sueton, sei er ganz und gar nicht abgeneigt gewesen. Mit zahlreichen verheirateten Frauen aus der Aristokratie habe er neben seinen Ehen Beziehungen gehabt. Am meisten soll er – unter den Frauen in Rom – Servilia geliebt haben, die Mutter des Brutus, der später zum Kreis seiner Attentäter zählte. Er überhäufte sie mit Geschenken, dachte aber nicht an eine Heirat. Stattdessen schloss er seine dritte Ehe mit der 18-jährigen Calpurnia, die ihm, so hoffte er, eher einen Sohn schenken würde als die gleichaltrige, bereits 40-jährige Servilia. Doch der Wunsch blieb unerfüllt.
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Heiratete Caesar nur Frauen, die er nicht liebte? Und liebte er umgekehrt nur Frauen, mit denen er nicht verheiratet war? So schien es jedenfalls bis zu seiner Begegnung mit Kleopatra.
60 v. Chr. schloss Caesar mit Pompeius, dem erfolgreichsten Feldherrn der Republik, und Crassus, dem reichsten Mann Roms, ein Bündnis. Dieses sogenannte Erste Triumvirat sollte dazu dienen, den Partnern das Erreichen ihrer jeweiligen politischen Ziele zu ermöglichen.
Caesar wurde 59 v. Chr. Konsul, doch stellte bei ihm dieses höchste Amt im republikanischen Rom nicht, wie bei den anderen Senatoren, das Ziel aller Wünsche dar. Caesar wollte mehr. Die dauerhafte Krise, in der sich der aristokratisch gelenkte Staat befand, veranlasste ihn, nach der alleinigen Macht zu streben.
Der Krieg in Gallien, den er nach seinem Konsulat vom Zaun brach, war innenpolitisch motiviert: Zwischen 58 und 50 v. Chr. kämpften seine Legionen im heutigen Frankreich für den Ruhm ihres Feldherrn, der sich im Heer ein wichtiges Instrument auf dem Weg zur Macht in Rom schuf.
Eben diesen Aufstieg wollten seine optimatischen Gegner verhindern und schickten seinen ehemaligen Partner Pompeius in den sich nun anbahnenden Bürgerkrieg gegen Caesar. Am 9. August 48 v. Chr. kam es bei Pharsalos im griechischen Thessalien zur entscheidenden Schlacht, die Caesar gewann.
Das Treffen mit der ägyptischen Königin sollte dadurch näherrücken. Eigentlich hatte Caesar nach seinem Sieg nicht vor, ins Land am Nil zu reisen, etwa, um endlich einmal Kleopatra kennenzulernen. Schließlich gab es in Rom genug zu tun. Doch Caesar heftete sich an die Fersen des nach Ägypten geflohenen Pompeius; dieser hoffte, bei den mit ihm befreundeten Ptolemäern Zuflucht zu finden und mit Hilfe ihrer Reichtümer ein Comeback zu starten.
Als Caesar mit nur wenigen Soldaten in Ägypten ankam, war Pompeius jedoch bereits tot, ermordet gleich bei seiner Ankunft im Auftrag von einflussreichen Beratern des jungen Königs Ptolemaios XIII. Die Nachricht vom Ausgang der Schlacht von Pharsalos hatte auch bereits Alexandria erreicht, und man glaubte, mit der Ausschaltung des Pompeius das Wohlwollen des Siegers Caesar zu gewinnen.
Caesar wusste, was er dem pietätvollen Andenken des einstigen Gegners schuldig war. Als man ihm als makabre Trophäe den Kopf des Pompeius überreichte, brach er pflichtgemäß in Tränen aus und nahm als Geste des Respekts dessen Siegelring entgegen.
Nachdem mit dem Tod des Pompeius der Grund für seinen Aufenthalt in Ägypten entfallen war, hätte Caesar nun tatsächlich gleich wieder die Rückreise nach Rom antreten können. Doch er blieb und begann, sich in den Bürgerkrieg einzumischen, der gerade in Alexandria und im übrigen Ägypten tobte. Warum Caesar in diesen „Alexandrinischen Krieg“, wie ihn die Römer nannten, eintrat, hat schon in den Quellen zu kontroversen Diskussionen geführt. Der Biograph Plutarch zitiert antike Historiker, die meinten, es sei Caesars Leidenschaft für Kleopatra gewesen, die ihn dazu veranlasst habe, dieses gefährliche Abenteuer auf sich zu nehmen. Doch der mächtige Römer hatte die Königin zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht zu Gesicht bekommen.
Ägypten weckt die Begehrlichkeiten Roms
Caesar selbst behauptete, ungünstige Winde hätten ihn an einer Weiterfahrt gehindert, eine Aussage, die man getrost in die gut gefüllte Abteilung historischer Vorwände einordnen darf. Ägypten gehörte dank seiner natürlichen Ressourcen an Getreide und Papyri zu den reichsten Ländern in der Mittelmeerwelt und war in dieser Eigenschaft schon immer Gegenstand der Begehrlichkeiten römischer Politiker gewesen.
Für Caesar war der Aufenthalt in Ägypten also eine willkommene Gelegenheit, sich direkt vor Ort um die Verbesserung seiner finanziellen Situation zu kümmern, was ihm im Kampf um die Macht in Rom nur von Vorteil sein konnte. Und so beschloss er, gestützt auf die Autorität eines römischen Ex-Konsuls, sich den streitenden königlichen Geschwistern als Vermittler anzubieten.
Wie er selbst mitteilt, forderte er Ptolemaios und Kleopatra auf, „ihre Heere zu entlassen und über ihren Streit lieber vor ihm auf dem Rechtsweg als untereinander durch das Schwert zu entscheiden“.
Damit war für Kleopatra der Zeitpunkt gekommen, in Caesars Leben zu treten. Sie entschied sich, den römischen Feldherrn zu überraschen: Weil sie in Alexandria, das sich ganz unter der Kontrolle ihres Bruders befand, nicht gesehen werden durfte, ließ sie sich im Schutz der Dunkelheit von einem Helfer in einem Bettsack verpackt zu Caesars Residenz bringen.
Am nächsten Morgen war Caesar, hingerissen von Kleopatras „Charme und Anmut“ (Plutarch), bereit, alles für sie zu tun, da Kleopatra „Caesars Herz gewann“. So versprach er ihr, sich für ihre Thronansprüche einzusetzen, stieß damit aber auf den erbitterten Widerstand der Anhänger des Ptolemaios.
Kleopatra gelangt zurück an die Macht
So kam es zu einem Krieg, der sieben Monate, bis zum Frühjahr 47 v. Chr. dauerte und in dem Caesar manche heikle Situation zu überstehen hatte. So wäre er bei den Kämpfen im Hafen von Alexandria beinahe ertrunken. Dank der militärischen Hilfe des mit Rom verbündeten Vasallen Mithridates aus Pergamon konnte Caesar den Krieg schließlich für sich – und für Kleopatra – entscheiden.
Ptolemaios XIII. war bei den Kämpfen gestorben, und Caesar setzte Kleopatra zusammen mit ihrem gerade einmal achtjährigen Bruder Ptolemaios XIV. als Herrscher über Ägypten ein.
War Caesar in Kleopatra verliebt? Riskierte er nur wegen ihr Leib und Leben, vernachlässigte er wegen dieser Frau, deren Zauber und Faszination von allen gerühmt wurden, seine Pflichten? Von ihm selbst gibt es keine zuverlässigen Auskünfte über das, was er für die Königin vom Nil empfand – keine Briefe, keine Tagebücher, keine anderen Dokumente.
In seiner Schrift über den römischen Bürgerkrieg („De bello civile“) erwähnt Caesar sie zweimal ganz nüchtern als Schwester des Ptolemaios, der gegen sie Krieg führte. Aber amtliche Berichte an den Senat waren nicht der Platz, die Gefühlswelt auszubreiten.
Das gilt auch für das aus dem Umfeld Caesars stammende Werk über den Alexandrinischen Krieg („Bellum Alexandrinum“). Dort heißt es, Kleopatra habe ihm „stets die Treue gehalten“ und sei „unter seinem Schutz geblieben“. Nicht gerade eine flammende Liebeserklärung, aber der Satz ist auch nicht persönlich gemeint, sondern bezieht sich rein politisch auf das Verhältnis zwischen Rom und dem Ptolemäerreich.
Sueton, der sich ausführlich Caesars Liebesleben gewidmet hat und der in dieser Hinsicht als ausgewiesener Experte gelten kann, weiß nicht nur von zahllosen Affären in Rom. Überall in den Provinzen des Imperiums soll Caesar enge Kontakte zu verheirateten Frauen gepflegt haben. Als er in der Hauptstadt seinen Triumph über Gallien feierte, sangen die Soldaten: „Städter, passt auf eure Frauen auf! Den kahlen Ehebrecher bringen wir mit.“ Die Beziehung zu Kleopatra leitet Sueton mit den Worten ein: „Er liebte auch Königinnen“ und nennt als ein Beispiel Eunoë, die Ehefrau des mit Caesar verbündeten Maurenkönigs Bogud.
Ob all diese Affären real waren oder nur einer gerade in Bezug auf Caesar üppig brodelnden Gerüchteküche zu verdanken sind, lässt sich nicht zuverlässig entscheiden. Doch sie passen zu einem Caesar, der sich häufig damit brüstete, dass seine Familie von der Liebesgöttin Venus abstammte. Und zu einem Caesar, der in dem für die aristokratische Gesellschaft in Rom typischen Spannungsfeld zwischen Moral und Sexualität das Pendel gerne in Richtung der zweiten Option ausschlagen ließ.
Das gemeinsame Kind erhält den Namen Kaisarion
„Am meisten“ aber, sagt Sueton, liebte er Kleopatra. An ihrer Seite, führt er weiter aus, dehnte Caesar Gelage bis in die frühen Morgenstunden, und er unternahm mit ihr eine lange Nilkreuzfahrt fast bis nach Äthiopien. Und am Ende seines langen und erlebnisreichen Aufenthalts in Ägypten war Kleopatra schwanger. Am 23. Juni 47 v. Chr., als Caesar das Land bereits wieder verlassen hatte, brachte sie einen Sohn zur Welt. Die Menschen in Alexandria nannten ihn Kaisarion, den „kleinen Caesar“, weil sie Caesar für den Vater hielten, was trotz aller antiken und modernen Diskussionen mit viel Pro und Contra als wahrscheinlich gelten darf.
Auch wenn Caesar viele Frauen liebte und dies vor allem außerhalb seiner Ehen, so könnte Sueton mit der Herausstellung Kleopatras recht gehabt haben, es könnte hier tatsächlich eine tiefere emotionale Bindung gegeben haben. Caesar war wohl vom Mut, dem Selbstbewusstsein und der ganzen Persönlichkeit Kleopatras so eingenommen, dass sein Respekt und seine Faszination für diese Frau in eine echte emotionale Empfindung mündeten.
Bei Kleopatra war die Sachlage anders: Sie liebte Caesar nicht. „Es war wunderbar, sie anzusehen und ihr zu lauschen, und sie konnte auf diese Weise jeden, selbst einen in der Liebe erfahrenen Mann in bereits vorgerücktem Alter, sich gefügig machen.“ Dieses von Cassius Dio beschriebene Talent, das sie sicher schon öfter erprobt hatte, setzte sie bei Caesar ganz gezielt ein. Und so erlag der in amourösen Angelegenheiten verwöhnte Römer der Illusion, Kleopatra sei tatsächlich in ihn verliebt.
Es gibt zwar kein einziges antikes Zeugnis, in dem die Königin über ihr Verhältnis zu Caesar Auskunft gibt. Doch sie zeigte sich im Umgang mit dem Römer als eine ehrgeizige, entschlossene, machtbewusste Persönlichkeit, die Caesar nicht privat, sondern in seiner Eigenschaft als den führenden Politiker in Rom umwarb.
Mehr noch als in Rom war es im hellenistischen Kosmos, aus dem Kleopatra stammte, gängige Praxis, persönliche Beziehungen für politische Zwecke einzusetzen. Und Caesar war für Kleopatra dazu da, ihr zwei Wünsche zu erfüllen: ihre Herrschaft in Ägypten und die Unabhängigkeit des Nillands von Rom zu sichern.
Für Caesar barg die Verbindung mit Kleopatra auch Risiken. Denn in Rom lieferte der verheiratete Aristokrat seinen innenpolitischen Gegnern damit Munition für Gerüchte. Wenn es politisch von Nutzen war, gab man sich gerne sittenstreng und von Moral durchtränkt. Ein Römer von altem Schrot und Korn ließ sich nicht, so der Tenor, auf eine hellenistische Monarchin ein.
Caesar versuchte, seine Passion für die ägyptische Königin mit Blick auf die kritische Öffentlichkeit in Rom mit politischen Argumenten zu rechtfertigen. In ihr hatte er eine loyale Verbündete auf dem Thron der Ptolemäer. Und natürlich musste man so eine Bündnispartnerin umsorgen.
Das war wohl auch die offizielle Lesart für Kleopatras Aufenthalt in Rom. Nachdem Caesar sie – sicher schweren Herzens – im Frühjahr 47 v. Chr. verlassen hatte, um sich endlich der Stabilisierung seiner Machtstellung in Rom und im Reich zu widmen, folgte ihm die Königin im Lauf des Jahres 46 v. Chr. in die Hauptstadt. Dort blieb sie, zusammen mit dem kleinen Kaisarion und ihrem jüngeren Bruder Ptolemaios XIV., zwei Jahre lang.
In Rom macht sich die Königin vom Nil wenig Freunde
Caesar, weiterhin mit Calpurnia verheiratet, brachte sie standesgemäß in einer seiner Villen jenseits des Tibers, im Stadtteil Trans Tiberim (heute Trastevere), unter. Er überhäufte sie mit Geschenken und Ehrungen, auf dem Forum Iulianum stellte er eine vergoldete Bronzestatue mit ihren Gesichtszügen auf, und er führte den ägyptischen Kalender ein. Auch in Rom machte Caesar also kein Hehl aus seiner Liebe zu Kleopatra, die Beziehung wurde hier wie zuvor bereits in Ägypten ganz offen gepflegt.
In den Quellen wird nicht verraten, von wem die Initiative zu ihrem Aufenthalt ausgegangen war. Wahrscheinlich war dies in beiderseitigem Einvernehmen geschehen. Caesar wollte sie einfach bei sich haben. Kleopatra indes sah in ihm ihre politische Lebensversicherung.
Das restliche Rom war ihr gleichgültig, und so machte sie sich erst gar nicht die Mühe, eine Charmeoffensive zu starten, so wie sie es in Alexandria bei Caesar getan hatte. Entsprechend reserviert bis feindselig waren die Reaktionen der stadtrömischen Öffentlichkeit. Der Politiker und Publizist Cicero fasste das für ihn offenbar sehr frustrierende Ergebnis einer zaghaften Kontaktaufnahme mit dem prominenten Gast in den harschen Worten zusammen: „reginam odi“ – „ich hasse die Königin“.
Kleopatras Aufenthalt in Rom endete konsequenterweise mit dem Attentat oppositioneller Senatoren auf Caesar, der sich inzwischen zum Diktator aufgeschwungen hatte. Eilig verließ sie nach den Iden des März 44 v. Chr. die Stadt am Tiber und fuhr nach Alexandria zurück, um den weiteren Verlauf der Ereignisse abzuwarten.
Cicero war immer noch verstimmt, blieb bei der Strafe, sie nicht mit Namen zu nennen, und notierte im April in einem Brief: „Die Flucht der Königin ist mir nicht unangenehm.“ So dachten wohl viele in Rom und wussten nicht, dass sie Zeugen einer Beziehung geworden waren, die von späteren Generationen zu einer der größten Liebesaffären aller Zeiten stilisiert werden sollte, die bis heute die Menschen in ihren Bann zieht.
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