Im Mittelpunkt steht die große Landesausstellung in Weimar. Vom 24. Juni bis zum 31. Oktober stellen das Schiller-Museum und das Schlossmuseum Weimar einen der produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts vor. Im Schlosshof soll ein riesiger Klavierflügel aufgebaut werden. Liszt, 1811 im österreichischen Raiding geboren, starb dann in Bayreuth. Eng verbunden war er mit Richard Wagner.
Deshalb finden sich in den Stationen und in den Programm Bezüge zu Wagners Werk. Vor allem im Rahmen des Thüringen-Festival „Überlisztet?“ So wird zum Beispiel auf der Wartburg oberhalb von Eisenach „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg“ inszeniert. Die Ouvertüre gehört zu einem anspruchsvollen Festkonzert der Weimarer Liszt-Institutionen unter der Leitung von Christian Thielemann am 200. Geburtstag, dem 22. Oktober, in der Weimarhalle in Weimar. Im Erfurter Dom kommt Liszts „Die Legende von der heiligen Elisabeth“ zur Aufführung.
Ein ganz anderer Leckerbissen wird in Sondershausen am 8. Juni die konzertante Aufführung von „Don Sanche oder Das Liebesschloss“, der einzigen Oper, die Liszt mit 13 Jahren komponierte. Hier entführt das Zimmermädchen Marie in die Musikgeschichte des Ortes. Auch in Meiningen gibt es eine Führung zum Thema „Bülow zwischen Brahms, Liszt und Wagner“.
Aus Anlass dieses Geburtstages bietet die Thüringen Tourismus GmbH entsprechende Pauschalen an. Dazu wurde eine 80-seitige Hochglanzbroschüre mit ausführlichen Reportagen, großformatigen Bildern, Veranstaltungstipps und Serviceseiten aufgelegt.





