Der Centurio Marcus Caelius hatte im langjährigen Dienst der römischen Armee bereits vieles erlebt. Für seinen Mut und seine Tapferkeit im Kampf war er vielfach ausgezeichnet worden. Doch als er 9 n. Chr. am Feldzug des Varus im Teutoburger Wald teilnahm, war alle Erfahrung vergebens … Er fiel in der Varusschlacht, seine sterblichen Überreste wurden nie gefunden. Sein Bruder ließ den Grabstein aufstellen; Archäologen fanden den Stein 1620 bei Xanten. Das Relief des Gedenksteins erzählt vom Leben und Tod des Marcus Caelius – von seinen Lebenswelten, von den sozialen Schranken in der Antike, vom Militär und seiner Karriere bei der römischen Armee. Diese vor zwei Jahrtausenden in Stein gemeißelte Nachricht ist bis heute das einzig erhaltene archäologische Schriftzeugnis für die Varusschlacht





