Neville jedoch begann bald, das Haus Lancaster zu unterstützen. George von Clarence war davon höchst irritiert, hatte er doch mit Nevilles Hilfe anstelle seines Bruders englischer König werden wollen. Mehrfach empörte er sich gegen Eduard und wurde 1478 schließlich wegen Hochverrats angeklagt. Am 18. Februar 1478 wurde der Herzog von Clarence im Tower in London hingerichtet. Georges schon zu Lebzeiten legendäre Trunksucht führte zu der Behauptung, er sei auf eigenen Wunsch in einem Weinfass ertränkt worden. Inwieweit dies stimmt, lässt sich nicht mehr klären. Doch war die Geschichte von Georges ungewöhnlicher Hinrichtung auch William Shakespeare so geläufig, dass er sie in seinem Historiendrama „Richard III.“ verewigte.





