Der massive Ausbruch des Hyanaputina beschäftigt Wissenschaftler bis heute, denn die Folgen waren weltweit zu spüren. Geologische und dendrochronologische Untersuchungen deuten darauf hin, dass der Vulkanausbruch zu einer globalen Abkühlung des Klimas führte. Das Jahr 1601 gilt als das kälteste der „Kleinen Eiszeit“ auf der Nordhalbkugel. Ungewöhnlich kaIte Sommer und Winter lassen sich für diese Periode in Europa und in Asien beobachten – mit weitreichenden sozialen Auswirkungen. In Russland etwa führte eine Hungersnot, verursacht durch einen nasskalten Sommer, zu sozialen Aufständen.





