Erst 1616, mehr als ein halbes Jahrhundert nach seinem Erscheinen, riefen vor allem die Arbeiten Galileis kirchlichen Widerstand gegen Kopernikus’ Lehre vom heliozentrischen Sonnensystem hervor. Am 5. März 1616 wurde sein Werk von der Indexkongregation suspendiert, da es im Widerspruch zur Bibel stehe. Erlaubt werden sollte es erst wieder, wenn Korrekturen verdeutlichten, dass es sich nur um Hypothesen handle. Die grundsätzliche Ächtung heliozentrischer Schriften wurde im 18. Jahrhundert gelockert; aus dem Index verschwand „De revolutionibus“ endgültig jedoch erst 1835.





