Doch Chari erzählt auch von glücklichen Zufällen, von Improvisationskunst und Hilfeleistungen anderer, die sein Überleben erst ermöglichten. Beginnend mit der deutschen Besetzung Polens 1939 und der Ermordung seines Vaters durch die Nazis, beschreibt der Autor detailliert das Leben im Ghetto und in den Todeslagern. Sein Bericht schärft das Bewusstsein dafür, dass es auch an diesen Orten des Grauens Hierarchien und Privilegien gab, die über Leben und Tod entscheiden konnten.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





