Das Nibelungenlied gilt als herausragendes Beispiel der europäischen Heldenepik. Es beruht auf älteren mündlichen Traditionen und wurde erstmals um das Jahr 1200 niedergeschrieben. Es handelt sich um ein Kulturdenkmal höchster Güte.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Nibelungenlied-Handschrift A der Bayerischen Staatsbibliothek aus dem 13. Jahrhundert, weitere Schwerpunkte bilden die Wiederentdeckung des Nibelungenlieds seit 1755 sowie seine Rezeption in der Buchillustration und bei Richard Wagner.
Aus Respekt vor dem Alter, dem Wert und der Fragilität der Handschriften und im Sinn ihrer optimalen Bewahrung für zukünftige Generationen wird auf eine gemeinsame Präsentation mit den Handschriften aus St. Gallen und Karlsruhe verzichtet.
Die Nibelungenlied-Handschrift der Bayerischen Staatsbibliothek (Cgm 34) wird vollständig im Internet gezeigt: http://www.digitale-sammlungen.de





