Von diesen Gärten ragt besonders der von österreichischen Ägyptologen entdeckte Garten von Tell el-Daba (Ost-Delta) heraus, der mit außerordentlicher Sorgfalt freigelegt, dokumentiert und publiziert worden ist. Ein anschauliches Modell liegt vor und bildet den Mittelpunkt der Ausstellung, welche die bedeutendsten der entweder durch zeitgenössische bildliche Darstellungen oder aus Grabungsbefunden bekannten Gärten in Ägypten und dem Sudan zeigt.
Dabei wird ein Zeitraum von ca. 2000 v. Chr. bis 200 n. Chr. und der geographische Rahmen des Niltals vom ägyptischen Nildelta bis in die Gegend der sagenumwobenen Hauptstadt des meroitischen Reiches Meroe (Sudan) abgedeckt.
Foto Nachricht: Priester mit Strauß von Papyruspflanzen, Malereifragment aus dem Grab Nr. 181 in Theben-West von Ipuki und Nebamun aus der Regierungszeit von Pharao Amenhotep III. (1390-1353 v. Chr.; 18. Dynastie, Neues Reich), Museum August Kestner, Hannover, Inv.-Nr. 1962.72 (Höhe: 33; Breite: 18,5 cm). Foto: Christian Tepper, Museum August Kestner.
Foto Startseite/Bilderwechsler: Darstellung der Gartenpflanzen: Dumpalme, Sykomore, Dattelpalme (obere Reihe) und Klatschmohn, Mandragora, Kornblume (untere Reihe) im Grab des Sennedjem (Grab Nr. 1 in Theben-West) aus der Regierungszeit von Pharao Sethos I. (1290-1279 v. Chr.; 19. Dynastie, Neues Reich), Foto: Ursula Mangold, Fellbach.





