Die Arbeit der Geschichts- und Heimatvereine Mitteldeutschlands trägt wesentlich zum Erhalt des kulturellen Erbes bei. In akribischer Archivarbeit entdecken interessierte Hobbyforscher so manche verschollene Quelle, die die Geschichte ihres Ortes überliefert. Sie tragen damit zu einem wachen Bewusstsein der regionalen Vergangenheit bei. Dabei kommen nicht nur die Glanzpunkte zur Sprache, häufig sind es die ehrenamtlichen Forschungen, die „Zwangsarbeit in Leipzig“ (Beitrag 2010) und „Die Stasi-Burg auf dem Leipziger Matthäikirchhof“ (Beitrag 2006) aufarbeiten.
Die Jury unter dem Vorsitz des Leipziger Historikers Prof. i.R. Manfred Straube ehrt neben dem Gewinner des Rings weitere Preisträger in sechs historischen Themenfeldern. Teilnehmer ab 16 Jahren können auf den „Jugendsonderpreis“ hoffen. Geschichtsinteressierte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen können ihre Arbeiten bis zum 15. August per Post (an Radeberger Gruppe Kg, c/o Krostitzer Brauerei, Brauereistraße 12, 04509 Krostitz, Stichwort: Ur-Krostitzer Jahresring“) oder per Email an jahresring@krostitzer.de schicken.





