Caesar bemühte sich, den Schaden für sein Ansehen zu begrenzen, indem er sich sofort von seiner Frau trennte. Clodius stilisierte sich zwischenzeitlich als Verfolgter seiner politischen Gegner. Als ein Sondergerichtshof zusammengerufen wurde, der über den Frevel des Clodius entscheiden sollte, folgte der eigentliche Skandal des Skandals: Clodius bestach die Mehrzahl der Richter und wurde freigesprochen. Dabei hatte Cicero ihm noch ein falsches Alibi nachgewiesen. Dies war der Beginn einer lebenslangen Feindschaft zwischen den beiden Männern.
Clodius ging schließlich unbescholten als Quaestor nach Sizilien, Caesar floh vor den Gerüchten als Propraetor nach Hispanien. Viele Römer sahen in diesen Vorgängen das Versagen eines korrupten politischen Systems, dessen Tage gezählt waren.





