Der angesehene Senator Quintus Hortensius Hortalus hingegen legte den Finger in die Wunde: „Wenn man alle Befugnisse auf einen Einzigen vereinen müsste, dann wäre Pompeius dessen sehr würdig. Aber es gebührt sich nun einmal nicht, alle Befugnisse auf einen Einzigen zu übertragen.“ Doch die Sorge um den Konflikt im Orient überwog, und auf Antrag des Volkstribunen Gaius Manilius erhielt Pompeius mit der „Lex Manilia“ außerordentliche Befugnisse verliehen. So durfte er etwa ohne Rücksprache Bündnisse schließen, Truppenverbände ausheben und Statthaltern Befehle erteilen.
Diese Art der Problemlösung sollte die Römische Republik binnen einer Generation in eine Monarchie verwandeln. Zunächst aber ging der Plan auf: Binnen zweier Jahre beendete Pompeius den Konflikt und ordnete den kleinasiatischen Raum im Sinne Roms neu.





