Mit Baumwolle hatte der Schiffseigner William Scarbrough ein Vermögen gemacht. Der findige Geschäftsmann ließ noch 1818, kurz nach dem Stapellauf, eine kleine, 30 PS starke Einzylinder-Niederdruckdampfmaschine an Bord der „Savannah“ installieren. Mit diesem schwachen Generator wurden zwei Schaufelräder in der Bordmitte angetrieben. Ganze vier Knoten schnell konnte das Schiff damit fahren – bei ruhiger See. Lediglich 80 Stunden der 28tägigen Überfahrt war die Maschine unter Dampf. Doch das genügte, um die sonst bei Segelschiffen übliche Fahrtzeit um etwa zehn Tage zu verkürzen. Die erste Atlantiküberfahrt eines Dampfschiffes gelang dagegen erst gut 20 Jahre später.





