Ein einziger kleiner Gegenstand bündelt den Mythos von Ludwig Leichhardt. Es ist die Messingplakette mit seinem Namen, die einst an seinem Gewehr angebracht war. Mehr hat man von ihm und seinen sechs Begleitern nicht gefunden, seit der Expeditionstrupp 1848 in den Weiten Zentralaustraliens verschollen ist.
Die Ausstellungskuratorin Heike Hartmann hat eine Liste zusammengestellt, was Leichhardt neben den sieben Pferden, 20 Maultieren und 50 Ochsen, von denen wir gesichert wissen, wohl noch dabei hatte: „Notizbücher und Schreibzeug, Chronometer und Teleskop, Töpfe und Pfannen, Teller, Becher und Besteck, Äxte, Schuhwerk, Hufeisen und Nägel, Reit- und Packsättel, Pferdegeschirr, Ochsenglocken, Waffen, Munition und Werkzeug.“





