Doch Alexander setzte alles auf eine Karte und gewann. Am Anfang des Jahres 330 v. Chr. nahmen die Griechen Persepolis, die Hauptstadt im persischen Kernland, ein. Allein dort sollen sie sagenhafte 120 000 Talente Silber vorgefunden haben. Zusammen mit der Beute aus anderen Residenzen summierte sich Alexanders Beute den antiken Quellen zufolge auf 350 000 Talente Silber. Zwar wurde nur ein Bruchteil davon in Münzen ausgeprägt, aber bis zur spanischen Ausbeutung der Neuen Welt 2000 Jahre später konnte keine zweite Macht eine derartige Summe erbeuten. Alexander bezahlte mit seinem Geld vor allem die Soldaten, und mit ihnen verbreiteten sich seine Münzen in der ganzen bekannten Welt.





