Bereits im 18. Jahrhundert entstanden an den Leipziger Wasseradern die ersten beaufsichtigten Badestellen. Mit der Zeit wurden daraus öffentliche Badestellen, von denen die meisten heute allerdings wieder verschwunden sind. Mal fielen sie Flussumleitungen bei der Stadterweiterung zum Opfer, andernorts wurde das unbedenkliche Planschen wegen der starken Verschmutzung der Gewässer unmöglich. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden hingegen Urlaubsreisen zu Fixpunkten im Kalender großer Teile der Bevölkerung. Andere erholten sich aber auch weiterhin am liebsten in der „Datsche“ vom Stress des Alltags. Doch die Ausstellung thematisiert nicht nur die vergnüglichen Seiten des Sommers, steht er doch auch für Dürreperioden und Unwetter, für Hitze und Schweiß, der in Strömen läuft, und nicht zuletzt für sommerliche Müdigkeit, Kopfschmerzen und Lethargie.
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Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Inv.Nr.: aF599




