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Vielfältige Kulturgeschichte des Sommers
Ausstellungen

Vielfältige Kulturgeschichte des Sommers

Badespaß in Leipzig (Foto um 1930). · Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Inv.Nr.: aF599

Was macht das lockere Lebensgefühl, das der Sommer mit sich bringt, eigentlich aus? Sind es die Wärme und der Sonnenschein? Die Kombination aus langen Tagen und lauen Nächten? Der Duft von gegrillten Würstchen und der süße Geschmack der Erdbeeren im Eisbecher? Ist es der Urlaub am Meer oder die Zeit im Freibad? Die Ausstellung „Sonne. Satt. Sommer in Leipzig“ im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig blickt noch bis zum 25. Oktober 2026 zurück auf rund 300 Jahre Sommervergnügen in der Stadt.
Autor
Redaktion
17. Juli 2026
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Ausstellungen

Bereits im 18. Jahrhundert entstanden an den Leipziger Wasseradern die ersten beaufsichtigten Badestellen. Mit der Zeit wurden daraus öffentliche Badestellen, von denen die meisten heute allerdings wieder verschwunden sind. Mal fielen sie Flussumleitungen bei der Stadterweiterung zum Opfer, andernorts wurde das unbedenkliche Planschen wegen der starken Verschmutzung der Gewässer unmöglich. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden hingegen Urlaubsreisen zu Fixpunkten im Kalender großer Teile der Bevölkerung. Andere erholten sich aber auch weiterhin am liebsten in der „Datsche“ vom Stress des Alltags. Doch die Ausstellung thematisiert nicht nur die vergnüglichen Seiten des Sommers, steht er doch auch für Dürreperioden und Unwetter, für Hitze und Schweiß, der in Strömen läuft, und nicht zuletzt für sommerliche Müdigkeit, Kopfschmerzen und Lethargie.

stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de

Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Inv.Nr.: aF599

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