Die Reisesituation des „proletarischen Reisepublikums“ unterschied sich dabei stark von der in der ersten oder zweiten Klasse. Auch wenn die vierte Klasse zuletzt keine reine „Stehklasse“ mehr war, in den überfüllten Waggons verbrachten viele der Reisenden die Fahrzeit auf den Beinen oder behalfen sich mit dem Gepäck als Notsitz. Das Wenige an Platz teilten sich oft Mensch und Vieh. Doch die Abstriche im Komfort machte die intimere Reiseatmosphäre wett. So wird berichtet, dass mancher Reisende der besseren Klassen die anderen Passagiere um deren fröhliche Gespräche und lautes Lachen, das ihnen aus den großräumigen Waggons entgegenklang, beneidete.





