Daneben gibt das Museum schon jetzt Gelegenheit, auf seinem Online-Auftritt aktiv zu werden. Wer mit offenen Augen durch Stuttgart geht, kann beispielsweise Spuren der ehemaligen Maschinenfabrik G. Kuhn, die von 1852 bis 1902 in der baden-württembergischen Landeshauptstadt ansässig war, finden. Auch wenn das Unternehmen, das den Maschinenbau-Standort Stuttgart mitbegründete, heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist, gibt es im öffentlichen Raum viele Erinnerungen an die Firma, beispielsweise in Form von Gully-Deckeln oder Brunnen. Diese Hinweise werden auf der Homepage des Stadtmuseums in der Kategorie „Weltkuhnturerbe“ gesammelt.
Außerdem sucht das Stadtmuseum für das Projekt „Meine Stadt – meine Geschichte“ nach Erlebnissen von Migranten und Zugezogenen in ihrer neuen Heimat Stuttgart – kleine Anekdoten oder Berichte, wie und warum die Menschen sich hier niederließen, Geschichten vom Abschied und Ankommen, von Arbeit, Liebe, Fehlschlägen und Erfolgen in ihrem neuen Umfeld oder Berichte über Orte in Stuttgart, die für einen eine besondere Bedeutung haben, können auf der Homepage gepostet werden.
2016 wird das Stadtmuseum im Wilhelmspalais, einem Ort der selbst Stuttgarter Geschichte geschrieben hat, eröffnet. Es hat das Ziel, eine Lücke im Kulturangebot der Stadt zu schließen, denn für die Stadt und ihrer Historie gab es bisher noch keinen Platz in einem Museum.





