Die Kunsthistoriker David und Ulrike Ganz führen durch die Apokalypse-Illustrationen der Bibel vom 9. Jahrhundert bis zu Dürer. Sie charakterisieren den Wandel: von den Illustrationen, die als Merkzeichen oder Meditationshilfen dienten, über das Experimentieren mit neuen Buchformaten und Text-Bild-Verhältnissen bis zur Bibel als Andachtsobjekt und Statussymbol. Die Buchmaler wurden zu Interpreten eines Geschehens, das die Menschen damals wie kaum ein anderes elektrisierte.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





