Von 1461 an führte Vlad mit legendärer Grausamkeit Krieg gegen das überlegene Osmanische Reich und konnte sich schließlich als Sieger behaupten. Sein Thron aber begann zu wanken, als die walachischen Kleinadligen einen Machtwechsel forcierten. Vlad floh nach Ungarn zu Matthias Corvinus, doch der ließ ihn am 2. Dezember 1462 wegen Verrats kurzerhand einkerkern. Grund war ein Brief, dem zufolge Vlad eine Allianz mit dem Sultan geschlossen hatte. Eine Fälschung sicherlich, doch wohl ein willkommener Anlass für Matthias, sich eines lästigen Konkurrenten zu entledigen. Vlad III. blieb zwölf Jahre in der Festung Visegrád inhaftiert und wurde erst 1476, zwei Monate vor seinem Tod, freigelassen.





