Das Gebäude wurde schnell von zwei auf drei Stockwerke aufge?stockt und bot bis zu 400 Kranken und Pflegebedürftigen Platz, von denen jeder auf ein eigenes Bett hoffen konnte. Nach der Gründung der Universität Berlin 1810 wurde das „Collegium medico-chirurgicum“ aufgelöst, und die Charité hatte zunächst keinen Anteil mehr an der Ärzteausbildung. Erst nach und nach zogen die einzelnen Universitätskliniken in die Charité um, die vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch berühmte Wissenschaftler wie Rudolf Virchow und Paul Ehrlich Weltruf erwarb. Aus der Fusion von Rudolf-Virchow-Klinikum und Charité ist 1998 die medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und zugleich das größte Universitätskl





