Das nach aufwendiger Restaurierung im vergangenen Jahr eröffnete Museum befindet sich in den Räumen des früheren Reichspostmuseums in Berlin-Mitte. Damit sind die beiden Berliner Postmuseen, das 1960 im ehemaligen Reichspostmuseum eröffnete „Postmuseum der DDR“ sowie das im Westteil der Stadt gelegene Berliner Post- und Fernmeldemuseum, unter einem Dach am ursprünglichen Ort vereint.
„Reiner und einfach würdiger Styl!“ – so äußerte sich Kaiser Wilhelm II. bei der Eröffnung, und beeindruckend ist der wilhelminische Prachtbau noch heute. Die Gigantengruppen mit den allegorischen Figuren „Verkehr“ und „Wissenschaft“ auf dem Dach des Museums heben den Bau deutlich von der umgebenden Stadtlandschaft ab. Bei der Renovierung wurde vor allem der historische Lichthof mit seinen Galerien zurückgewonnen. Blaue Leuchtschriften hängen in den Bögen der Galerien und zeigen Begriffe wie „INFO“, „ZEIT“, „TAKT“. Sie bilden das Inhaltsverzeichnis des Museums und setzen moderne Akzente in dem historischen Gebäude.
Im architektonisch beeindruckenden Lichthof begrüßen die Roboter „KOMM-REIN!“, „MACH-WAS!“ und „ALSO-GUT!“ den Besucher und informieren über das Museum. Die sprechende Roboterfamilie interagiert miteinander und mit den Besuchern. Die Sympathieträger verkörpern gleichzeitig das Motto des Museums: „Wir verstehen das Museum als eine einzige Anstiftung zur Kommunikation“, so Direktor Dr. Joachim Kallinich….
Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Str. 16, 10117 Berlin, Telefon 030/202940
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 9–17 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertag 11–19 Uhr.
Zur Museumsstiftung Post und Telekommunikation gehören auch die Museen in Frankfurt/Main, Nürnberg und Hamburg sowie ein Archiv für Philatelie am Stiftungssitz in Bonn.
Dr. Anette Konrad





