Gleichsam als erstes Kunstmuseum der Welt wurde der Louvre am 18. November 1793 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zuvor waren die darin befindlichen Kunstwerke des Königs dem Volk übereignet worden. Erweitert wurde die Sammlung in den folgenden Jahrzehnten durch konfiszierte Kunstschätze, die Adligen oder Klerikern gehört hatten, sowie durch Beutestücke aus den Napoleonischen Kriegen. Später traten Schenkungen und Ankäufe hinzu. Zum Publikumsmagneten entwickelte sich der Louvre allerdings erst nach umfangreichen Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts. Zu den berühmtesten Schätzen des Museums zählen die Skulpturen der „Venus von Milo“ und der „Nike von Samothrake“ sowie Leonardo da Vincis Porträt der „Mona Lisa“. Ihr geheimnisvolles Lächeln lockt nun Jahr für Jahr über fünf Millionen Besucher an die Seine.





