Der zugrunde gelegte Kulturbegriff umfasst dabei vor allem die Hoch-, aber auch die Populärkultur. Eine durchgehende Achse der Darstellung bildet die Frage danach, was die Kulturelite jeweils unter französischer Kultur verstand und welche Kontinuitäten sich hierbei erkennen lassen. Im Ergebnis wird die Geschichte Frankreichs als eine stark den Ideen und Theorien verpflichtete erkennbar, die dennoch in europäische Entwicklungen ebenso eingebettet war, wie sie diese prägte. Von daher ist das schöne Buch für alle geeignet, die sich für europäische Kulturgeschichte im Allgemeinen oder Frankreich im Besonderen interessieren.
Rezension: Dr. Sebastian Rojek
Volker Reinhardt
Esprit und Leidenschaft
Kulturgeschichte Frankreichs
Verlag C. H. Beck, München 2025, 656 Seiten, € 38,–





